Ist dir das auch schon passiert?

Du betrittst eine fremde Wohnung und deine Aufmerksamkeit bleibt an den Wandbildern hängen? Fasziniert von den Farben, den Formen, dem Motiv fühlst du dich angesprochen und bewegt? Du spürst, dass Bewohner und Wohnung eins sind, und du schwingst mit.

Es kann aber auch ganz anders laufen: Du fühlst dich unbehaglich und fragst dich, warum? Die Bilder scheinen dir vielleicht zu düster, langweilig, eintönig oder im Gegenteil zu modern, zu abstrakt, zu aufregend usw. Wenn du so ein Gefühl hast, kann sich kein Wohlgefühl aufbauen, denn es fehlt die Resonanz.

Wände sind die Visitenkarte jeder Wohnung.

In diesem privaten Bereich kann der Bewohner alles möglich machen, seine Kreativität ausleben und durch die Wahl der Bilder seiner Wohnung den eigenen Stil aufprägen. Dies kann unbewusst oder bewusst geschehen.

  • Unbewusst könnte heißen, es wird einfach alles aufgehängt, was schon da ist. Hauptsache, die Wände sind nicht leer.
  • Bewusst heißt, du überlegst dir, welche Bilder nicht mehr zu dir passen – verschenke oder verkaufe sie! – und entscheidest dich nur noch für diejenigen Bilder, die dir gut tun, die dich inspirieren, an denen du dich immer wieder aufs Neue freust, wenn du sie ansiehst.

Dass die Gestaltung mit Bildern einiges über den Lebensstil und die Lebenseinstellung des Bewohners aussagt, ist nicht neu. Die persönliche Auswahl zeigt immer, womit sich der Bewohner identifiziert.

Einmal angenommen, du bist dir bereits darüber klar geworden, warum du Bilder aufhängen willst.

Wie gehst du nun weiter vor?

Bilder aufhängen in deiner Wohnung

Was für Bilder hängst du in deine Wohnung? Es gibt so viele Möglichkeiten und Kombinationen. Bevor du Bilder aufhängen willst, überlege dir Folgendes. Hier schlage ich dir zwei Schritte vor, wobei du die Schritte 1 und 2 von der Reihenfolge her auch tauschen kannst; je nachdem, was für dich leichter ist. Wichtig ist nur, dass du dich jeweils entscheidest.

Schritt 1

Wähle aus folgenden Materialien und Bildarten das oder die aus, die am besten in deine Wohnung passen und die dir besonders gut gefallen:

Fototechnische Bilder

  • Fotos
  • Postkarten
  • Poster

Echte handgemalte Arbeiten

  • Aquarellbild
  • Acrylbild
  • Ölbild
  • Zeichnung
  • Tusche
  • eigene Kunstwerke

(Kunst)Drucke auf

  • Leinwand
  • Acryl
  • Holz
  • Alu Dibond
  • Kunststoff
  • Textil

Schritt 2

Hier geht es um die Bildmotive. Frage dich: Welche Motive liebe ich?

  • Portrait, Menschen
  • Landschaften, Natur
  • Kunstdrucke (bekannter Gemälde)
  • abstrakt
  • realistisch
  • Tiere
  • Blumen
  • Wasser
  • Kollagen
  • Texte, Zitate

Bilder auswählen mit Herz und Verstand

Vielleicht willst du für alle Bilder im Raum ein einheitliches Motiv oder auch verschiedene, die sich ergänzen? Schreibe dir das auf, was dir spontan am besten gefällt (z.B. Landschaft, Blumen, Tiere, Wasser) und lass dies eine Weile in deinem Herzen wirken. Wenn du deinen Fokus darauf hast, findest du oft wie zufällig die «richtigen» Bilder für deine Räume.

Manch eine liebt das Bilder aufhängen und mancher scheut sich ein bisschen vor der Aufgabe, bewusst Bilder auszuwählen. Das Angebot ist riesig und unüberschaubar. Gerade deshalb finde ich es wichtig, sich klar darüber zu werden, was man will und dies auch mit der richtigen Bilderwahl auszudrücken.

»Grinse-Miez, willst du mir wohl sagen, wenn ich bitten darf, welchen Weg ich hier nehmen muß?« fragte Alice.

»Das hängt zum guten Teil davon ab, wohin du gehen willst,« sagte die Katze.

»Es kommt mir nicht darauf an, wohin …« sagte Alice.

»Dann kommt es auch nicht darauf an, welchen Weg du nimmst,« sagte die Katze.
(aus „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll)

Oft hat man ja schon einige Bilder, von den Eltern, Großeltern, selber gekauft oder geschenkt bekommen. Es sind doch schon genug Bilder vorhanden? Warum sich Gedanken machen?

Dies wäre der einfache Weg.

Wenn du das so siehst, achte zumindest darauf, nur das auszuwählen, was wirklich zu dir passt und was positive Gefühle in dir weckt. Aber was tun, wenn dir das nicht reicht?

Wie wählst du die «richtigen» Bilder?

Bilder sind nicht lediglich – wie Accessoires – schmückende Elemente des Raumes.

Jedes Bild löst beim Betrachten Assoziationen aus.

Manchmal leitet uns unsere Intuition. Wir suchen dann nicht, sondern finden. Wir wählen intuitiv ein Bild aus, das uns spontan gefällt. Diese Resonanz zu unserem Gefühl zeigt uns, was uns fasziniert. Das ist eine wunderbare Art, sich für Bilder zu entscheiden!

Oder manchmal schnappen wir etwas auf, das uns berührt: ein Gedicht, einen Satz in einem Film, eine Zeile in einem Buch, ein Foto oder ähnliches. Schreibe es auf, male es nach, drucke es aus, hänge es auf. Aber nur dann, wenn es deinem Lebensgefühl entspricht oder deine Vision stärkt oder auf den Punkt bringt, was dir wichtig ist.

Erinnerst du dich an meinen Artikel Wie du deine eigene Seele umwirbst? Genau um solche Fragen geht es darin, warum überhaupt wir Bilder aufhängen wollen. Ob sie unsere Visionen fördern. Ob sie helfen, unsere emotionalen, inneren Ziele zu erreichen. Wenn du das herausgefunden hast, und erst dann, stimmst du die genau passenden Materialien und Motive damit ab. Wähle also die Bilder für deine Wohnung ganz bewusst, und mache das Bilder aufhängen zu einem Akt deiner persönlichen Entwicklung.

Wähle mit Herz und Verstand.

In diesem Artikel denken wir gemeinsam über die Motivwahl nach und welche Bedeutung Themen und Sujets haben.

Welche Motive beim Bilder aufhängen inspirieren dich am meisten?

Rapunzel-Lounge Astrid Ryzek

Astrid Ryżek verbindet ihr künstlerisches Gespür mit tiefem Wissen, was an geistiger Kraft in den Dingen und Bildern für uns bereit liegt. Integriere Bilder der Kraft in dein Leben. Höre ihre Botschaften. Lass Veränderung leicht geschehen.
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